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Die Modellbahn AG stellt aus

Auch beim diesjährigen Wehretaler Weihnachtsmarkt hat die Modellbahn AG der Kleeblattschule Wehretal ihre Spurweitenanlage vorgestellt. Diese kompakte Anlage ist gut von den Kindern zu transportieren und zu beherrschen. Viele Erwachsene konnten nicht glauben, dass sechs Spurweiten von G bis Z auf der Platte montiert sind, von denen vier Spurweiten befahrbar sind. In diesem Jahr haben wir das Thema „Triebwagen“ vorgestellt. Diese roten Fahrzeuge hatten auch den Namen „Schienenbus“, weil sie sich in ihrem Aufbau und in der Anordnung der Sitzplätze am Omnibus orientierten. Auch die Motorisierung war anfangs am Omnibus orientiert. Später hat die Bundesbahn stärkere Motoren und Puffer sowie stärkere Kupplungen verwendet, um auch Güterwagen zu transportieren. Als Nebenbahnretter sollten sie den Personenverkehr auf schwach frequentierten Nebenbahnen aufrechterhalten. Der zunehmende Drang nach dem eigenen Auto beendete diese Phase der Personennahverkehrs. Im Gespräch mit den Besuchern erinnerten sich viele, dass sie mit diesen Triebwagen in die Schule oder zur Ausbildung gefahren sind. Ein Opa erzählte uns, dass er so einen Triebwagen als Fahrzeugführer nach Kassel und Treysa gefahren hat. Neu im Fahrzeugbestand der Modellbahn AG ist der Schienenbus in der Spurweite TT, den der Förderverein der Kleeblattschule Wehretal gesponsert hat. Das Original fuhr bei der Reichsbahn in der ehemaligen DDR und hat dort den lustigen Namen „Ferkeltaxe“ bekommen, was ja etwas aussagt über seinen Einsatzbereich.

Dem interessierten Besucher erklärten die mit Dienstmütze ausgestatteten „Schaffner“ Einzelheiten zum Aufbau und den Themen der Anlage. Sie freuten sich über die zahlreichen Besucher, obwohl sich der Andrang teilweise in Grenzen hielt. Die Besucher waren nicht kleinlich und die kleinen Bahnen fuhren eifrig ohne Probleme ihre Runden. Die „Fahrgäste“ bekamen natürlich auch eine Fahrkarte, die mit dem richtigen Datum einer echten Schaffnerzange entwertet wurde. Die eingenommenen Gelder sind für Reparaturen der doch sehr beanspruchten Triebfahrzeuge, für eine Erweiterung der Beleuchtung auf der Anlage und für mögliche Neuanschaffungen gedacht.

Der Dank der AG-Leitung gilt den Schülern, die sich bereitwillig zum „Dienst“ haben einteilen lassen, und den Eltern, die die Erlaubnis dazu gegeben, die Kinder gebracht und wieder abgeholt haben. Rundherum war es eine gelungene Präsentation der Arbeit in der Modellbahn AG der Kleeblattschule Wehretal.

Die Ideen zu diesem Text stammen von Klara, Damon, David, Niklas, Niclas, Eric und Fabian. Redaktion Günther Panzer

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Unser Chor singt beim Gottesdienst zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes

Die Klassen 4a und 4b gestalteten den Gottesdienst zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes am 3. Advent mit. Die Kinder sangen „Singen wir im Schein der Kerzen“, „Hambani Kahle“ und „Kleine Igel“. Während des Familiengottesdienstes durften die Kinder noch eine Kerze selbst gestalten, die sie als Erinnerung mitnehmen durften.

Im Anschluss an den Gottesdienst eröffneten wir den Weihnachtsmarkt mit „Schneeflöckchen, Weißröckchen“, „Winter, wir warten“ und „Nussknacker“. Beide Auftritte gelangen super und die Kinder bekamen viel Applaus.

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Wir haben einen neuen Wachstopf

Die Insider wissen natürlich sofort Bescheid, was damit gemeint ist. Den übrigen interessierten Lesern sei es sofort verraten: Wir haben einen neuen Topf zum Schmelzen des Bienenwachses für das Kerzenziehen, das an der Schule in Reichensachsen seit dem Jahre 1960 jedes Jahr ohne Unterbrechung stets in der Adventszeit durchgeführt wird. Daran beteiligt sich immer etwa die Hälfte aller Klassen mit ihren Klassen- oder KunsterziehungslehrerInnen.

Das Bild zeigt von links nach rechts Herrn Ziplies, Frau Rost, Frau Roth, Herrn Eisenberg, Frau Schumacher und Herrn Wedler mit selbstgezogenen Kerzen aus 100% Bienenwachs mit dem neuen Wachstopf.

Der neue Topf ersetzt den seinerzeit von der Firma Rüdiger Beck, Reichensachsen, gespendeten Edelstahleimer in dem sich das Wachs befand und der in einem großen Einkochtopf stand, in dem Wasser fast bis zum Kochen erhitzt wurde, welches das Wachs zum Schmelzen brachte. Bei dieser Anordnung der Gerätschaften war immer ein mehr oder weniger breiter Spalt zwischen Eimer und Topfrand, aus dem warmer bis heißer Wasserdampf aufstieg. Die Kerzenzieher mussten mit ihrer Hand, in der sie den Docht hielten, durch diesen Dampf und es bestand die Gefahr von Verbrennungen. Dieses Problem beschäftigte den Altmeister des Kerzenziehens in Reichensachsen, Herrn Lothar Schenkel†, lange, bis er in seiner Verwandtschaft auf einen Mann stieß, der einen Metall verarbeitenden Betrieb besitzt. Dieser sagte zu, sich mit dem Problem zu beschäftigen. Heraus kam ein Topf mit einer oben geschlossenen doppelten Wand, in der sich das zu erhitzende Wasser befindet, mit zwei Einfüll-stutzen zum Befüllen. Der Prototyp wurde in der Familie Schenkel ausgiebig getestet und einige Töpfe mit verschiedenen Durchmessern für Herrn Schenkels Kinder angefertigt. Als dann Herr Schenkel mit seiner Frau nach Frankfurt in das Seniorenheim verzog, besuchten ihn Herr und Frau Panzer des Öfteren und immer wieder kam die Sprache auf den doch viel sichereren Topf. Herr Panzer war lange Zeit sehr skeptisch, vor allem wegen der hohen Anschaffungskosten. Da kam der Förderverein der Schule zu Hilfe und sagte die Übernahme der Kosten zu. Und es dauerte noch einmal eine ganze Weile bis der jetzt in Betrieb genommene Wachsschmelztopf in Reichensachsen ankam. Jetzt wurde Premiere gefeiert. Dem Förderverein sei vielmals gedankt für seine großzügige Unterstützung.

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Traditionen zur Weihnachtszeit

Schöne Traditionen soll man bewahren. Und zu diesen schönen Traditionen in der Vorweihnachtszeit gehört an der Kleeblattschule ein Schulausflug zum Theater. In diesem Jahr konnten wir wieder eine der wenigen und sehr begehrten Schulaufführungen des Jungen Theaters Eschwege besuchen. Hier verzauberte uns die Schneekönigin und die gesamte Crew des Jungen Theaters mit einer wundervollen Darbietung des Märchenklassikers von Hans Christian Andersen. Die Schülerinnen und Schüler waren von Beginn an elektrisiert und verfolgten gebannt die hervorragenden Leistungen der jungen Schauspieltalente.

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Projektchor singt zur Weihnachtszeit

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit fand sich unter der Leitung von Christine Hieronimus ein Projektchor der vierten Klassen der Kleeblattschule zusammen. Bei mehreren Auftritten nahmen sie die Zuhörer mit auf eine musikalische und weihnachtliche Reise in alle Welt. Mit abwechslungsreichen Texten, Klängen und Liedern erzählten und sangen die Schülerinnen und Schüler über Weihnachtsbräuche in aller Herren Länder. Der erste Auftritt war am ersten Adventssonntag zum Tag der offenen Tür der Werraland Werkstätten in Eschwege.

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Neues von der Modellbahn AG

Schon kurz nach Beginn des neuen Schuljahres 1919/20 bestand die neu zusammen gesetzte Gruppe ihre Feuertaufe mit der Präsentation der Bahnen beim Schulfest zum 50jährigen Bestehen der Schule. Danach widmeten wir uns dem Thema „Beladungen bei Güterzügen“. Nach Anleitung erstellten die Kinder die Wunschbeladung für einen offenen Güterwagen. Ws standen zur Auswahl echte Steinkohle in der Körnung HO, Graupen aus Mutters Küche oder Sesam für Zuckerrüben und Senfkörner für Kartoffeln. Die Kinder wählten Steinkohlen und Graupen. Und dann ging es los. Als Abschluss entstand folgender Text.

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So basteln wir eine Steinkohlen-/Zuckerrübenbeladung

Das brauchen wir: Echte Steinkohle in HO, Graupen (solche wie für die Suppe), Styrophor, Omm-(E-)Wagen, Cutter-Messer, Styrophor-Schneider (Heißdraht), Lineal, weißen Holzleim, schwarze/hellbraune Farbe aus dem Deckfarbkasten, Borstenpinsel, Mischgefäß, eine Schüssel

So haben wir es gemacht: Wir haben den Wagen innen gemessen: Länge, Breite, Höhe. Dann haben wir das Styrophorstück mit dem Heißdrahtschneider passend zugeschnitten. Das Styrophor schmilzt und stinkt. Mit dem Cuttermesser haben wir auf der Oberseite drei (oder vier) kleine Berge herausgeschnitten. Das soll dann aussehen, als ob ein Bagger die Kohle hineingeschüttet hätte. Wir färben den weißen Holzleim zuerst mit ein bisschen hellbrauner Deckfarbe und pinseln nur die Oberseite des Styrophorstücks dick mit dem farbigen Leim ein. Vorsicht! Nicht die Seitenteile mit Leim bestreichen! Dann streuen wir die Graupen drauf. Wir drücken die Graupen vorsichtig in den Leim, dass sie noch besser an dem Leim hängen bleiben. Die überschüssigen Graupen fallen in die darunter stehende Schüssel. Sie können noch einmal verwendet werden. Danach färben wir den Leim mit schwarzer Deckfarbe und streichen die Oberseite des Styrophorstücks dick mit dem schwarzen Leim ein. Jetzt schütten wir die Kohle darüber und drücken sie ebenfalls vorsichtig fest. Die überschüssige Kohle sammeln wir auch in einer Schüssel. Sie kann wieder verwendet werden. Nun muss die Beladung trocknen. Nach dem Trocknen drückten wir die Beladung vorsichtig in den Wagen.

Unsere Beladungen sehen viel besser aus als die gekauften aus den Spielwarengeschäften.

Diesen Text verfassten Klara, Damon, Eric, Erik, Jan-Niklas, Jonah, Lenian, David und Niclas. Redaktion: Günther Panzer

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Fahrradtraining

Jedes Jahr nehmen unsere Viertklässler an einem Fahrrad- und Verkehrssicherheitstraining mit der Polizei teil, dessen Ziel das Bestehen des Fahrradführerscheins ist. Dazu fährt jede vierte Klasse zunächst zweimal zu einer Eschweger Schule mit Verkehrsübungsgelände auf dem Schulhof. Dort dürfen sie ohne am realen Straßenverkehr teilnehmen zu müssen, ihre Fahrsicherheit auf dem Zweirad trainieren und einige Situationen nachspielen.

In weiteren Einheiten vor Ort steht dann besonders das einhändige Fahren und das Linksabbiegen auf dem Programm. Zusätzlich lernen die Kinder alle für Fußgänger und Radfahrer relevanten Verkehrszeichen kennen und erarbeiten im Sachunterricht alle wesentlichen Regeln der Straßenverkehrsordnung. Für beides – Theorie und Praxis – gibt es am Ende jeweils eine Prüfung, die im Idealfall mit der Aushändigung des Fahrradführerscheines endet. In diesem Fall durften sich alle Prüflinge über das Bestehen freuen! Spitze!

Ein besonderer Dank gilt den vielen Eltern, die bei den Praxiseinheiten mitgeholfen haben und natürlich den sympathischen Polizisten.

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